Mit Trauermienen „maskenlos versammelt“

Traditionell nehmen der AG Fasnet und Vertreter der Stadt beim Heringsessen im Stadtgarten Abschied von der närrischen Zeit

Das Prinzenpaar mit Zeremonienmeister, der närrische Schultheiß, Mitglieder der AG Fasnet, die „wieder amtierenden“ drei Gmünder Bürgermeister und Vertreter des Gemeinderats: Alle verabschiedeten sich am Mittwoch beim traditionellen Heringsessen inklusive Rückgabe des Rathausschlüssels gemeinsam von der Faschingszeit.

Patricia Müller

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Ganz in schwarz gekleidet und mit Trauermienen trugen Vertreter der Stadt und des Gemeinderats, der AG Fasnet samt Prinzenpaar mit Zeremonienmeister und närrischer Bürgermeisterin die Faschingszeit zu Grabe. (Foto: Laible)


Schwäbisch Gmünd. Beileidsbekundungen und Trauermienen waren am Mittwochmittag im Restaurant des Stadtgarten zu hören und zu sehen. Denn: Am Aschermittwoch stand auch in Gmünd der Abschied von der närrischen Zeit auf dem Programm. „Hier sind wir nun maskenlos versammelt“, begrüßte Sabine die Pfiffige, in diesem Jahr als närrische Bürgermeisterin im Einsatz, die Trauergemeinde. „Trotz langer Fasnetszeit waren alle Veranstaltungen ein Riesenspaß sowie eine tolle Werbung für Gmünd und die Gartenschau“, fasste sie zusammen. Vor allem für den Gemeinschaftssinn sei die Zusammenarbeit für die zahlreichen Aktionen, wie Rathaussturm, Prunksitzung oder Umzug wichtig gewesen. „Nur mit vielen Helfern kann eine Fasnachtskampagne dieser Größe realisiert werden“, dankte sie nicht nur den Anwesenden.
Auch Oberbürgermeister Richard Arnold, der mit den Bürgermeistern Julius Mihm und Dr. Joachim Bläse gekommen war, zog eine durchweg positive Bilanz. Die Zeit mit seiner Bürgermeisterin und dem Prinzenpaar Melanie und Tuncay samt ihrem Zeremonienmeister Daniel habe er genossen.

Wasser und Brot in der Zeit der Not für Sabine die Pfiffige
„So abwechslungsreich und farbenfroh wie den diesjährigen Umzug wünschen wir uns auch die Landesgartenschau“, betonte Arnold. Trotzdem sei es sicherlich zum Wohle der Stadt, dass er nun den Rathausschlüssel wiederbekomme. Nach einem schwäbischen Gedicht und der Übergabe von Wasser und Brot an Sabine erhielt er seinen Schlüssel schließlich wieder.
Albert Scherrenbacher schloss sich dem Lob seiner beiden Vorredner für die zahlreichen Helfer an. „Wenn es so weitergeht, ist mir um die AG Fasnet nicht bange“, freute sich der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft. Überhaupt sei vieles besser gelaufen als geplant. Wie Arnold freute sich Scherrenbacher unter anderem über das Kaiserwetter am Faschingsdienstag. Mit dem traditionellen Heringsessen endete die Trauerfeier.

 



Veröffentlicht am
09:09:38 07.03.2014


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