Gmender Gugga Treff, Guggenball und das Erwachen des Silbermännles

Nicht er trinkt den Eierlikör, versichert Thomas und deutet auf den kleinen Stofftiger, der auf seiner Schulter thront. Keine Frage, das Volk, das Am Freitag Abend teure Instrumente im Marktbrunnen wusch, ist ziemlich närrisch. Und die Zeit der Narren hat eben erst begonnen. Im Schwäbisch– Alemannischen beginnt die Fasnet an Dreikönig. Außer es bilden sich andere Traditionen rund um den 11.11. heraus – wie in Gmünd, wo Silbermännle und Guggenkapellen eine glückliche Verbindung eingehen und alle Jahre wieder zum Gmender Gugga Treff einladen. Es war der Abend Albert des Ewigen, Albert Scherrenbachers, der die Instrumentenwäsche mit ganz neuer Freude moderierte: Es sei so schön, dass es weitergehe mit der Gmünder Fasnet, die ein Stück weit sein Lebenswerk sei. Und so wurde er von Barnsley-​Guggen angesprungen, die ihre Freude, ihn wiederzusehen, nicht zügelten, er verfolgte die Blechbläser mit seiner in Marienbrunnenwasser getauchten Klobürste, er witzelte, lachte und war so in seinem Element, wie er nur sein kann. Die RZ berichtet am Samstag über Gugga Treff, Guggenball und den Empfang des Silbermännle.


Veröffentlicht am
15:17:45 16.11.2015


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